Die durch die Lohnsteuer-Änderungsrichtlinien 2011 (LStÄR 2011, Bundesratsbeschluss vom 5.11.2010) geänderten Lohnsteuer-Richtlinien 2008 sind zu finden unter LStR2011 (Lohnsteuer-Richtlinien 2011)
Info: Steuerer- klärungsvor drucke 2011
Alle wichtigen Steuererklärungsvordrucke
werden seit dem Veranlagungszeitraum
2006 in einem neuen Format vom
BMF im Formularcenter zur
Verfügung gestellt. Weitere
Informationen unter
Steuererklärung
Hinweis: die Drucksachen des Deutschen Bundestages sind eine aktuelle Information bei Fragen im Zusammenhang mit bevorstehenden Gesetzesänderungen. Bundestagsdrucksachen und Plenarprotokolle ab der 8. Wahlperiode (Beginn 14.12.1976) sind über das "Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge" (DIP) zugänglich. Veröffentlichungen im Bundesanzeiger kann man unter BGBL finden. Beides sehr empfehlenswert!
Für 1999 hatte ich ein kleines Steuerberechnungsprogramm in BASIC geschrieben, das die
Einkommensteuer nach Grund- und Splittingtarif sowie die Lohnsteuer nach Steuerklasse VI errechnet. Dies und Erklärungen zur BASIC-Programmierung und auch zur Steuerklärung 99 findet man jetzt unter sbasic99.htm
Für 2000 wurde von mir ein
Java-Steuerberechnungsprogramm von Klaus Goeb aus dem Jahre
1996/97, das er nicht mehr fortschrrieb, entsprechend meinen
Bedürfnissen (Berechnung nach Grund- und Splittingtarif sowie Steuerklasse
VI) ergänzt. Das Programm läßt sich unter steutab.htm
starten bzw. gepackt als steutab.zip (mit
den beiden .class-Dateien sowie den entsprechenden Quellcode-Dateien)
herunterladen und berechnet für den eingegebenen Betrag jeweils auch den
mittleren sowie den Grenzsteuersatz (für die letzten DM 1.000).
Mit dem schon oben erwähnten Java-Script
Steuerberechnungsprogramm von Slaven
Rezic (von 96), das wegen seiner Kürze beeindruckt, wurde mit den Werten der zuletzt beschlossenen Fassung des Steueränderungsgesetzes 2007 das Programm zur Berechnung der Einkommensteuern für die Jahre von 1999 bis 2010/2012 (gegenüber 2005/2006 um die "Reichensteuer") ergänzt. Dies
kann man aufrufen unter Einkommensteuerberechnung 1999 bis 2010/2012 (31 kB)
Dieses Programm berücksichtigt auch, wenn gleichzeitig Einkommensersatzleistungen mit Progressionsvorbehalt vorliegen sowie außerordentliche Erträge z.B. für die Vergütung mehrjähriger Tätigkeit, bei denen nach der Fünftelregelung die Einkommensteuer berechnet wird bzw. (neu!) auch nach der 56% Regel (wenn eine Betriebsaufgabe vorliegt).
Für die mit etwas Ahnung über Excel-Zell-Programmierung ist eine Anleitung zum Erstellen der Zellfunktion zur Berechnung der Einkommensteuer 2004 (bzw. inzwischen auch 2005/2006 und 2007/2009) gedacht.
Auf dieser Seite wird (hoffentlich verständlich) aufgezeigt, wie die Formel aufgebaut ist, sodaß man sie selbständig für zukünftige Jahre aus dem dann gültigen Gesetzestext ableiten kann. Faule können die fertige Formel natürlich auch so in ihre Arbeitsmappe kopieren und nutzen.
Lohnsteuerberechnungsprogramme
Lohnsteuerprogramme für 2012
Inzwischen ist der Programmablaufplan zur Lohnsteuerberechnung 2012 (PAP 2012) veröffentlicht worden (22.11.2011). Die (vorläufigen) Werte für die Bemessungsgrenzen der Sozialversicherung 2012(Verordnung der Bundesregierung) sind: Rente: (W) 67.200 €, (O) 57.600 €, Krankenversicherung: 45.900 €, Versicherungs-pflichtgrenze KV: 50.850 €, Bezugsgröße (W) 31.500 €, Rentenversicherungsbeitrag 2012: 19,6% (16.11.2011 Beschluß Bundesregierung); Gleitzonenfaktor 2012 daher: 0,7491
Auf dieser Grundlage wurden Lohnsteuerprogramme für 2012 erstellt. Aufzurufen unter:
Lohnsteuerberechnung 2012 in PHP, mit Berücksichtigung aller Eingabeparameter des PAP 2012 (auch die Entschädigungszahlungen, die in einer Einmalzahlung enthalten ist)
Gehaltsabrechnung 2012 Formular mit Lohnkonto, gleiches Programm mit der Möglichkeit, Gehaltsabrechnungswerte in das angehängte Lohnkonto zu übernehmen. (in PDF, speicherbar, 881 kB),
Der Bundesrat hat am 23.9.2011 dem Steuervereinfachungsgesetzt zugestimmt. Es sieht u. a. eine Erhöhung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages (Werbungskostenpauschale) von 920 auf 1000 € rückwirkend für das Jahr 2011 vor. Da der gesamte erhöhte Pauschbetrag erst bei der Gehaltsauszahlung Dezember berücksichtigt werden soll, hat das BMF am 23.9.2011 einen Programmablaufplan für den Lohnabzug im Dezember veröffentlicht. Um den gesamten zusätzlichen Pauschbetrag von 80 € in einem Monat zu berücksichtigen, wird danach zum bisherigen Pauschbetrag von 920 € noch 80 x 12 = 960 € dazu addiert und als steuerlicher Ausgleichsbetrag tituliert. Dadurch ergibt sich (auf Grund des progressiven Tarifverlaufs) aber nur eine angenäherte Berücksichtigung. Eine Tabelle, die aufzeigt, welche Abweichungen sich so zwischen Berücksichtigung beim Jahreslohn zu dem beim Monatslohn ergeben (abhängig von Steuerklasse und Lohn), läßt sich als EXCEL-Tabelle aufrufen.
Normalerweise liegt die Differenz unter 1 € (meist zu Ungusten des Arbeitnehmers). In der Natur dieses Verfahrens liegt es, dass im unteren Lohnbereich der Abzug nur eines Teils des steuerlichen Ausgleichsbetrags schon zur Steuerfreiheit führt, auf's Jahr gesehen aber die volle erhöhte Arbeitnehmerpauschale von 1.000 € noch keine Steuerfreiheit ergibt, also voll berücksichtigt wird. Die Differenz können dann mehrere Euro sein.
Um den erhöhten Pauschbetrag in den eigenen Lohnsteuerprogrammen zu berücksichtigen, ist bei einigen Programmen eine Checkbox eingefügt (auf Monatsbasis nur anteilige Berücksichtigung!). Wo dies nicht der Fall ist, lassen sich die zusätzlichen 80 € dadurch berücksichtigen, dass man diesen Betrag als (Jahres)Lohnsteuerfreibetrag eingibt (gegebenfalls zusätzlich zum bisher eingegebenen Freibetrag). Zur Einmalberücksichtigung des Pauschbetrags im Dezember müssen entsprechend nach PAP statt 80 € dann 960 € (ggfls. zusätzlich) als Jahreslohnsteuerfreibetrag angegeben werden. Die Checkbox dann nicht aktivieren.
Lohnsteuerberechnung 2011 in PHP, mit Berücksichtigung aller Eingabeparameter des PAP 2011 (auch die Entschädigungszahlungen, die in einer Einmalzahlung enthalten ist)
Gehaltsabrechnung 2011 Formular mit Lohnkonto, gleiches Programm mit der Möglichkeit, Gehaltsabrechnungswerte in das angehängte Lohnkonto zu übernehmen. (in PDF, speicherbar, 1 MB),
dem Programmablaufplan zum Erstellen von Lohnsteuertabellen 2011 vom 13.10.2010) und Berücksichtigung des PAP 2011 für Dezember (erhöhte Arbeitnehmer-Pauschale)
Lohnsteuerberechnung 2010 mit u.a. Berücksichtigung von Einkommensersatzleistungen (z.B. Kurzarbeitergeld, Elterngeld usw.), Vergütung f. mehrjärige Tätigkeit, Berechnung des Elterngelds, Wunschnettoberechnung, Gleitzonenrechner (in JavaScript)
Das Einkommensteuerberechnungs-Java-Script-Programm ergänzt um die bei den einzelnen Lohnsteuerklassen zu berücksichtigenden Abzugs-Pauschalen und der (besonderen) Berechnung der Steuerklassen V/VI (siehe § 39 b EStG ) diente auch als Grundlage für die Programme
Lohnsteuerberechnung 2000 bis 2005 (21 kB, HTML-Datei mit JavaScript).
bzw.
mit der Möglichkeit, für einen gewünschten Nettolohn den notwendigen Bruttolohn zu ermitteln (Netto/Brutto-Berechnung) und aus dem Bruttolohn das Elterngeld. Berücksichtigt werden auch (steuerfreie) Einnahmen mit Progressionsvorbehalt sowie Abfindungen (mit 1/5-Regelung) neben den Lohnzahlungen (Neu!)
Gleitzonenrechner 2007-2012 (24kB) ist auch aufzurufen. Er berechnet auch die Lohnsteuer der Steuerlasse 5 (StKl 1-4 sind bei 800 Euro/Monat noch steuerfrei). Ebenso die Arbeitgeberanteile.
Neu aufgenommen wurde ein Gleitzonenrechner in EXCEL mit Zellfunktionen, der deshalb auch in OpenOffice geladen werden kann und ab 2010 gültig ist. Aufzurufen unter
Gleitzonenrechner in EXCEL mit ZellfunktionenDa jetzt der Krankenversicherungsbeitragsatz einheitlich ist, wird der Gleitzonenfaktor mit den frei eingebbaren Sozialversicherungsbeitragssätzen automatisch errechnet. Der Rechner dürfte deshalb auch in den folgenden Jahren eingesetzt werden können und ist vor allem auch gedacht, die entsprechenden Zellfunktionen für eigene Programme zur Verfügung zu stellen.
Der
Gehaltsrechner 2012, bei dem das Javascript-Programm (lohnst_pap2012.js) gesondert gespeichert ist, folgt in seiner Programmierung genau dem Programmablaufplan des BMF (mit den gleichen Bezeichnungen für Parameter und Funktionen). Aus dem Quelltext der HTML-Seite lassen sich die notwendigen Ein- und Ausgabeparameter ersehen. Das Programm berücksichtigt auch Einmalbezüge und Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit. Die Berechnung des Freibetrages bei Versorgungsbezügen ist (entsprechend PAP) vorgesehen, in der Eingabemaske aber nicht berücksichtigt. Der Gehaltsrechner 2006, Gehaltsrechner 2007, Gehaltsrechner 2008, Gehaltsrechner 2009, Gehaltsrechner 2010 und Gehaltsrechner 2011 stehen auch noch zur Verfügung. Auch das
Lohnsteuerberechnungsprogramm 2012 in PHP (mit Berücksichtigtung von Einmalbezügen und Bezügen aus mehrjähriger Tätigkeit) berechnet wie das vorangehend beschriebene JavaScript-Programm dem PAP folgend die Lohnsteuer, sowie zusätzlich auch die Sozialversicherung. Dieses Programm lohn12.php muss auf einen Server geladen werden, der PHP verarbeiten kann. Beide Programmteile (PHP-Programm und HTML-Datei (Eingabemaske) sind unter php_lohn12.zip zum Downloaden. Das gleiche Berechnungsprogram für 2006 ist noch unter php_lohn.htm, für 2007 unter php_lohn07.htm, für 2008 unter php_lohn08.htm, für 2009 unter php_lohn09.htm, für 2010 unter php_lohn10.htm und für 2011 unter php_lohn11.htm verfügbar.
Das gleiche Lohnsteuerberechnungsprogramm ist auch als pdf-Datei mit integriertem Java-Script-Lohnsteuerberechnungs-Programm verfügbar. Das Layout wurde wunschgemäß neu gestaltet. Die Datei ist dadurch aber leider noch größer geworden. Aufzurufen unter
Lohnsteuerberechnung 2000 bis 2005 im PDF-Format (220 kB).
bzw. Lohnsteuerberechnung 2005-2009 im PDF-Format (230 kB).
Seit 2010 wurde das Programm in PDF um ein (einfaches) Lohnabrechnungs-Formular erweitert mit Feldern, die beschreibar sind (Ergänzung von Mitarbeiternahme, Firmenadresse usw.). Das Programm läßt sich mit den eigenen Angaben abspeichern. Programme ab 2011 berücksichtigen jetzt auch Einmalzahlungen im Gleitzonenbereich. Ebenso sind die Eingabe von zusätzlichen Lohnanteilen, Einmalzahlungen und steuerfreien Bezügen und von Abzügen variabler gestaltet. Bis zu 8 zusätzliche Beträge können eingegeben werden. Das Programm für 2012 ist aufzurufen unter
Gehatsabrechnung 2012 mit ausdruckbarem Lohnnachweis-Formular im PDF-Format (636 kB).
Die Programme für 2010 und 2011 sind auch noch aufzurufen:
Dem Nachteil der größeren Datei (längere Ladezeit!) steht beim PDF-Format der Vorteil gegenüber, daß es nur einenACROBAT READER® gibt, das Programm in allen Betriebs-Systemen also gleich abgebildet wird. (READER® Version ab 4.0 notwendig).
Ein Lohnsteuerberechnungsprogramm auch mit Berücksichtigung von Einmalzahlungen sowie der Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten findet man unter
Bei diesem Program werden mit Hilfe eines JavaScriptes die Daten an ein Java-Modul zur Berechnung der Lohnsteuer übergeben und die berechneten Werte (Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer) zur Anzeige in einer HTML-Datei übernommen. Das Java-Modul läßt sich auch in andere Programme gut einbinden. Wie die Werte übergeben werden müssen, ist beschrieben, bzw. läßt sich aus dem Quelltexten ableiten. Die Programme für 2006, 2007, 2008, 2009, 2010 und 2011 sind auch noch aufrufbar.
Zur Ermittlung des Eigenanteils für eine betriebliche Altersversorgung durch eine Direktversicherung entsprechend § 3 Nr. 63 EStG dient der
Das FreeWare Programm ist um 2012 erweitert und auf dem Lohnsteuerrechner in JavaScript aufgebaut und vor allem für Versicherungsmakler gedacht. Es vergleicht Steuern und Sozialabgaben des ursprünglichen Bruttolohns mit dem nach Abzug des Direktversicherungsbeitrages und berücksichtigt dabei, dass Beiträge dafür bis 4% der jeweiligen Bemessgrenze der Rentenversicherung steuer- und sozialversicherungsfreien sind, aber auch (was den Rechner sinnvoll macht) den zusätzlichen festen Aufstockungsbetrag von 1.800 Euro, der zwar steuerfrei aber sozialabgabenpflichtig ist.
zu erstellen. Das FreeWare Programm ist auch auf dem Lohnsteuerrechner in JavaScript aufgebaut und berechnet den geldwerten Vorteil bei Nutzung eines Firmenwagens (1% Regelung) auch für den Weg zur Arbeit. Der Rechner läßt auch eine Wunschnetto-Berechnung unter Berücksichtigung des gelwerten Vorteils des Firmenwagens zu. Ebenso ist die Lohnsteuerpauschalierung für den geldwerten Vorteil des Wegs zur Arbeit wählbar.
Von der Downloadseite
EXCEL-Mappen mit Makro zur Berechnung der Lohnsteuer 2004 bis 2012
können EXCEL-Mappen zur Berechnung der Lohnsteuer 2004 bis 2012 heruntergeladen werden. Das Layout der Arbeitsmappen ist spartanisch. Das Makro ist aber vor allem gedacht, es in andere EXCEL-Mappen einzufügen für eigene Lohnbuchhaltungsprogramme.
Obwohl eine Lohnsteuerberechnung mit Zellfunktionen manchmal nicht so elegant ist wie die Berechnung mit einem Makro (z.B. bei der Berücksichtigung von Einmalzahlungen), zieht mancher dies trotzdem vor (vielleicht wegen des Makro-Hinweises "kann Viren enthalten"). Das Lohnsteuerberechnungsprogramm bei dem auch die Sozialversicherungsbeiträge mit Zellfunktionen ermittelt werden, kann man aufrufen unter
EXCEL-Mappe zur Lohnsteuerberechnung 2012 mit Zellfunktionen (71 kB).
Die Programme für 2006, 2007, 2008, 2009, 2010 und 2011 sind auch noch aufrufbar.
Das gleiche Programm für 2008 mit zusätzlicher Berücksichtigung von Einmalzahlungen/sonstigen Bezügen bzw. schon abgerechneten sonstigen Bezügen/Jahr läßt sich aufrufen unter
Lohnsteuerberechnung 2008 in EXCEL mit Zellfunktionen (mit Berücksichtigung von Einmalzahlungen (50 kB).
Um die Berechnung des Monatslohnes aus dem Stundenlohn x der geleisteten Stunden ergänzt, hat Marcel Kusche dieses Zellfunktionsprogramm in ein eigenes integriert, bei dem man die fertige Berechnung in Form eines Lohnblattes ausdrucken kann. Herunterzuladen unter kusche_lohnsteuer 2007.xls. Ein weiteres Programm dieser Art hat Dieter Huhnen unter stundenabrechnung(1.0).xls für diesen Server zur Verfügung gestellt.
Das Programm für 2006 mit EXCEL-Zellfunktionen ist auch noch verfügbar. Auch zur Verfügung steht ein Programm von Claus Becker, das er mit diesem EXCEL-Programm erstellt hat: Vergleichsrechner bei Entgeltumwandlung (bAV Rechner).
Da sich EXCEL-Programme von MS-Office mit Zellfunktionen auch in OpenOffice laden lassen (und funktionieren) wurde die Umwandlung für 2010 nicht mehr weiterverfolgt.
Programme für 2009 und 2008 stehen noch zur Verfügung.
Lorenz Haase hat auf Grundlage des Makro zur Lohnsteuerberechnung ein selbstartendes VB-Programm erarbeitet, das neben der Gehaltsberechnung 2004, 2005 und 2006 sowie der Einkommensteuerberechnung 2005/2006 auch seinen eigenen Rentenrechner beinhaltet. Als gepackte .zip-Datei herunterzuladen unter
Programme zum Erstellen von Einkommensteuertabellen
Zum 1.1.2004 wurde der bis dahin gültige Steuertarif durch einen stufenlosen Formeltarif ersetzt. Die Tarifstufen des Jahres 2003 von 36 EUR (bzw. 72 EUR beim Ehegattensplitting) und das daran geknüpfte Mittelwertverfahren (= Berechnung der Steuer nach dem Mittelwert der jeweiligen Einkommensstufe) wurden durch die individuelle Steuerberechnung für jedes Einkommen ersetzt. Durch die stufenlose Einkommensteuerermittlung anhand der Tarifformel gibt es deshalb seit 2004 keine offiziellen Einkommensteuertabellen mehr.
Java-Script Programme (nach Slaven
Rezic), mit denen sich Einkommensteuertarif-Tabellen der Jahre 1999 bis 2010/2012 - wobei ab 2004 amtliche Steuertabellen entfallen - einfach für jeden gewünschten Einkommensbereich erstellen und ausdrucken lassen,
kann man auswählen auf der Seite
Einkommensteuer-Tabellen für 1999 - 2010/2012 (17 kB)
Die Download-Seite einer als .zip-Datei gepackten EXCEL-Arbeitsmappe mit einem Makro zur Einkommensteuerberechnung 2004, 2005/2006, 2007/2008, 2009 und ab 2010, mit der DINA4-seitenweise die Einkommensteuer für von 2004 bis 2010/2012 tabellarisch erstellt und ausgedruckt werden kann, ist unter
Einkommensteuer-Tabellen 2004 bis 2010/2012 mit EXCEL-Makro
zu finden.
Neu ist ein Programm in PHP, das serverseitig abgelegt ist und dort zunächst die Einkommensteuertabelle in dem gewünschten Bereich erstellt und dann an den eigenen PC schickt. Diese Datei läßt sich ohne Umwege direkt abspeichern - und natürlich auch ausdrucken. Aufzurufen unter
Veranlasst durch die Tatsache, dass nicht jeder Browser JavaScript zur Erstellung von Lohnsteuertabellen in gleichem Maße akzeptiert (beim Google-Browser läßt die Tabelle sich z.B. nicht ausdrucken), wurde das Programm in PHP-Sprache transferiert und serverseitig abgelegt. Dadurch sind die erstellten Seiten nicht nur sofort ausdruckbar, sondern können auch ohne Umweg über den Quelltextaufruf direkt gespeichert werden. Aufzurufen sind die PHP-Programme unter
Auswählen kann man wahlweise die Erstellung von Tages-, Wochen-, Monats- und Jahres-Lohnsteuertabellen von einer bis zu allen 6 Steuerklassen mit 0.5 bis 4.0 Kinderfreibeträgen. Die Tabellen können als Allgemeine oder als Besondere Lohnsteuertabellen erstellt werden.
Mit Hilfe des PDF-Generators fpdf.php wurde das PHP-Programm so ergänzt, dass man die Lohnsteuertabellen im PDF-Format erstellen kann. Zu finden unter
Das Java-Script Programm zur Erstellung von wahlweise Tages-, Wochen-, Monats- und Jahres-Lohnsteuertabellen für die Jahre 2000 bis 2009 (nicht um 2010 ergänzt) ist zu finden unter
Lohnsteuer-Tabellen für 2000-2009 (24 kB)
Für MS EXCEL-Programm-Besitzer: Die mit den Programmen erstellten und als HTML-Dateien abgespeicherten Einkommen- und Lohnsteuertabellen (sollten nicht zu groß sein) kann man in EXCEL (ab 97) laden (HTML-Dateityp auswählen), entsprechend seinen Wünschen verändern und dann wieder in einer (auch anderen Dateiform) abspeichern (Wichtig: Nach den Zahlen können Leerstellen sein, die entfernt werden müssen, da EXCEL die Zelle sonst als Text interpretiert).
Die Download-Seite von als .zip-Dateien gepackten und ungepackten EXCEL-Arbeitsmappen mit einem EXCEL-Makro (bzw. für ab 2010 auch OpenOffice-Makro) zur Lohnsteuerberechnung 2004-2012, mit denen DINA4-seitenweise die Allgemeine bzw. die Besondere (wählbar) Lohnsteuertabellen erstellt und ausgedruckt werden können, sind unter
Lohnsteuertabellen 2004 bis 2012 mit EXCEL/OpenOffice-Makro erstellen
zu finden.
Links auf Lohnsteuerberechnungsprogramme nur bis 2009 sind grau eingefärbt.
Lohnsteuerberechnung
Berechnung der Lohn- und Einkommensteuer (bis 2012) in JavaScript 1. Bei der Akademische Arbeitsgemeinschaft ist ein Lohnsteuerrechner für 2011 in JavaScript aufzurufen unter Gehaltsrechner 2011. Um das Programm off-line nutzen zu können, benötigt man noch die als Bilddatei getarnte Programm-Datei 'akadjsf3.gif' (aus dem Cache in einen Unterordner 'Interakt' laden). Altersentlastung und Versorgungsbezüge werden berücksichtigt. Der Quelltext ist verschlüsselt. Um ihn lesbar zu machen, muss man den Befehl fenster=window.open() an den Anfang des Scripts setzen und am Scriptende den Ausgabebefehl mit fenster.document.write(t) ergänzen. Bei dem dann erzeugten Fenster dieses Procedere wiederholen. Programm folgt dem PAP des BMF.
2.
Norbert Heydorn hat neben dem Programm zur Berechnung der Einkommensteuer bis 2012 (zu finden unter http://www.n-heydorn.de/steuer.html) (mit Berücksichtigung einkommensmindernde Faktoren wie Ausbildungsfreibetrag, Abschreibungen, Sonderausgaben usw.) weiterhin auch einen Gehaltsrechner in JavaScript für die Jahre 2004 bis 2012 erstellt, der z.B. auch gleich das mögliche Arbeitslosengeld für den eingegebenen Lohn errechnet.
Lohnsteuerberechnung 1999 bis (2012) (in Java) 1. Unter http://www.simtax.de/ ist ein Lohnsteuerprogramm bis 2012 aufrufbar mit umfangreicher Berücksichtigung vieler Besonderheiten (z.B. Einmalzahlungen (gesondertes Programm), Pflegeversicherung in Sachsen, Steuerklassenwahl bei Doppelverdienern (eigenes Programm) usw.). Die Sozialversicherungssätze sind frei wählbar. Das Ergebnis kann man ausdrucken. Es wird auch die Möglichkeit des Abspeicherns der eigenen Merkmale geboten.
2. Bei Wolfgang Herberger findet man einen Gehalts-Rechner (Jahre 2004 bis 2011). Minijobs-, Gleitzonen- und Geringverdienerregelungen werden nicht berücksichtigt. Ebenso bleiben steuerfreie und nach anderen Regeln versteuerte Gehaltsbestandteile außer Ansatz wie Versorgungsbezüge, Abfindungen oder die Abgeltung für eine mehrjährige Tätigkeit.
3. Unter www.lohn1.de/ findet man die Links zu zwei Java-Applets von Otto Geller zur Berechnung der Lohnsteuer bis 2011 mit gleicher Auswahl (Tages-, Wochen-, Monats- und Jahreslohnsteuer, Freibetrag, Kirchensteuerwahl usw.). Ein Programm errechnet aus einem vorgegeben Brutto- das Nettogehalt, das andere aus dem vorgegeben Netto- das notwenige Bruttogehalt.
4. Seit 1997 bietet K. Gotthardt unter www.kgo.de sein inzwischen auf den neusten Stand gebrachtes Lohnsteuerberechnungsprogramm für 1997 bis 2012 in Java mit Downloadmöglichkeit zur off-line Nutzung. Piffig ist bei dem Programm, daß die Wahl des Bundeslandes direkt sowohl die länderspezifischen Kirchensteuersätze als auch die Bemessungsgrenzen der Sozialversicherung (Ost/West) sowie den erhöhten Pflegeversicherungsanteil für Sachsen berücksichtigt (haben inzwischen viele Programme nachgemacht). Da die Bemessungsgrenze der Sozialversicherung aber vom Arbeitsort, die Kirchensteuer dagegen vom Wohnort abhängt, muß die Kirchensteuer doch besser gesondert wählbar sein, wenn auch bei den meisten Pendlern (bes. West-/Ostberlin) kein Unterschied im Kirchensteuersatz besteht und nur für die aus und nach Bayern und Baden-Württemberg der Kirchensteuersatz 8% wählbar sein muß. Das Ergebnis der Berechnung läßt sich ausdrucken. Das Programm in neuem Layout findet sich unter www.gehalt24.de, wobei man auch das gepackte Java-Programm alleine unter steuer.jar herunterladen und dies dann direkt starten kann.
Berechnung der Gesamtsteuer (mit Lohnsteuer) (bis) 2012 in JavaScript
Bei Albert Bünger findet sich ein Lohn- und Einkommensteuer-Berechnungsprogramm, bei dem Einnahmen z.B. aus Gewerbebetrieb, Brutto-Arbeitslohn, Leibrente (mit Angabe des Ertragsanteils) sowie Einkünfte mit Progressionsvorbehalt (z. B. Arbeitslosenunterstützung oder jetzt neu Elterngeld) und auch Vergütung für mehrjährige Tätigkeit (z.B. Lohnzahlung für mehrere Jahre bei vorzeitiger Entlassung) gleichzeitig berücksichtigt werden. (Diese Berechnung ist z.B. interessant, wenn man noch mehrere Monate gearbeitet hat, dann entlassen wurde mit einer Abfindung und noch Arbeitlosengeld erhalten hat). Weiterhin berücksichtigt werden z.B. auch
Miet- sowie Zinseinkünfte und auch Versorgungsbezüge. Die Berechnung kann für einzelne oder auch gleichzeitig für mehrere/alle dieser Einkunftsarten durchgeführt werden. Ebenso werden die Beträge der berücksichtigten Pauschalen angezeigt (Kinderfreibetrag, Haushaltsfreibetrag usw.)
Lohnsteuerprogramme (bis) (2012) für Windows 95/98/NT/XP 1. Neu ims Internet gestellt hat Franz Beer sein Lohnprogramm für 2012 Perfect Lohn und Gehalt. Damit läßt sich eine Lohnbuchhaltung für mehrere Personen bewerkstelligen.
2. Bei der Rosebrock Software läßt sich ein Lohnsteuer-Tool (1,35 MB) als exe-Datei herunterladen, die nicht installiert, sondern direkt gestartet werden kann. Mit dem Programm lassen sich Lohnberechnungen bis 2011 durchführen, inkl. Mini-Jobs, Niedriglohn-Jobs, Brutto => Netto- und Netto => Brutto-Berechnungen, sowie Einmalzahlungen, Direktversicherung und Ehegattenvergleichsberechnung und jetzt auch KUG-Berechnung.
3. Die TOPIX Informationssysteme AG bietet auf ihrer Downloadseite als Freeware einen Lohnrechner 2009 (1,13 MB) und eine Steuertabelle 2009 (1,11 MB). Mit dem Steuertabellenprogramm läßt sich Lohn- und Kirchensteuer sowie Solidaritätszuschlag (2008 und 2009 nicht) errechnen. Zusätzlich lassen sich für die einzelnen Steuerklassen kleine Diagramme Lohn/Steuer ausdrucken und als besonderes rechnet das Programm den pfändbaren Anteil des Lohns aus. Mit dem Lohnrechner ist es möglich eine ausdruckbare Lohnbescheinigung zu erstellen. Wobei neben den Mitarbeiterdaten auch die Firmendaten und die Sozialversicherungsdaten (Bemessungsgrenzen, Beitragssätze) eingegeben bzw. geändert werden können. Nach dem Entpacken und Starten der beiden Programme erscheint ein Fenster, das zur Angabe persönlicher Daten auffordert, das man aber mit der Taste "Später" ohne Eingabe überspringen kann.
4.Stefan Kuhlins bietet auf seinen Seiten das Lohnsteuerberechnungsprogramm für 2008 (beta-Version) der Akademischen Arbeitsgemeinschaft Verlagsgesellschaft zum downloaden an (983 kB). Bei diesem Programm werden die Sozialversicherungsbeträge nicht berücksichtigt. In einer eigenen Maske können Einmalbezüge, Versorgungsbezüge und Jahresfreibetrag angegeben werden. Angaben erfolgen in DM und Euro. Das Ergebnis läßt sich ausdrucken.
4. Ein Lohnsteuerberechnungsprogramm von Daniel Borgmann kann man von der Downloadseite http://www.byteam.de/ laden (2,9 MB). Es berechnet die Lohnsteuer ab 1996 bis 2012. Möglich ist zusätzlich u.a. eine Einkommensteuerberechnung, Steuerklassenwahl bei Ehepartnern sowie auch eine Netto/Brutto-Berechnung. Das Bundesland ist wählbar (aber Besonderheit Pflegeversicherung Sachsen wird nicht berücksichtigt). Man kann dies auch bei "Einstellungen" vorwählen, sodaß bei Neustart sofort das gewählte Bundesland eingestellt ist.
5. Bei Rüdiger Döring ist ein Lohnsteuerprogramm, das man auf der Downloadseite http://home.arcor.de/ruediger.doering/ findet (1,1 MB). Es berechnet die Lohnsteuer ab 1996 bis 2012 und berücksichtigt auch Einmalbezüge.
6. Auf der Downloadseite http://www.szl.de/down.htm lässt sicht die Xpert-Lohnsteuertabelle 2011 herunterladen. Das Programm berechnet Lohn- und Kirchensteuerbeträge sowie den Solidaritätszuschlag für 2011 unter Einbeziehung der Steuerklasse, der Anzahl der
Kinderfreibeträge, ggf. eines Steuerfreibetrags, eines Versorgungsbezugs,
des Kirchensteuersatzes, des entsprechenden Lohnzahlungszeitraums (Tag,
Woche, Monat, Jahr) und des Altersfreibetrags (Achtung voreingestellt!!).
Nach Bestätigung oder bei Feldwechsel
erfolgt jeweils eine erneute Berechnung des Lohn-, Kirchensteuer- und
Solidaritätszuschlagsbetrags in Abhängigkeit der in den weiteren Feldern gemachten Angaben.
Lohnsteuerprogramme (bis) 2011 als EXCEL-Mappen 1. Neben den Programmen für 2005-2010 bietet Peter Farber sein Lohnsteuerberechnungsprogramm für 2011 in EXCEL zum Herunterladen (dazu muß erst ein Passwort angefordert werden). Das Programm ist nicht in VBA geschrieben sondern mit Zellformeln. Die Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge ist nicht enthalten.
2. Ins Internet gestellt wurde vom byTeam (Daniel Borgmann) inzwischen auch die EXCEL-Mappe mit dem Makro zur Berechnung der Lohnsteuer 2012 (Lohnsteuer-Prüftabellen), herunterladbar als gepackte zip-Datei von der Downloadseite www.byteam.de (34 kB). Das Makro in der EXCEL-Datei kann ohne Passwort aufgerufen werden (ALT+F11). Die einzelnen Unterprogramme des Makros folgen in ihrem Aufbau und Bezeichnung genau dem BMF Programmablaufplan (PAP) zur Berechnung der Lohnsteuer 2011. Ebenso werden Ein- und Ausgabeparameter sowie die inneren Felder wie im PAP bezeichnet. Mit diesem Makro lässt sich deshalb sehr gut der (für den Neuling etwas schwierigen) Darstellung des BMF-Programmablaufplanes folgen. Auch läßt es sich gut für ein eigenes Lohnprogramm in VB nutzen. Versorgungsbezüge, Altersentlastungsbetrag und Einmalzahlungen sind berücksichtigt.
3. Martin Hentrich bietet ein AddIn zum Download (451 kB) an unter www.taxcel.de, das um die Berechnungen für 2011 erweitert wurde. Wie man ein solches AddIn installiert und nutzt ist dort beschrieben.
Neben der Einkommensteuer Grund- und Splittigtabelle, 1981 bis 2011, dem Grenzsteuersatz, Durchschnittssteuersatz, und dem Kindergeld errechnet das AddIn die Lohnsteuer nach allgemeiner (1996 bis 2011) und besonderer Tabelle (2001 bis 2011), nach Monat und Jahr und berücksichtigt Einmalzahlungen. Nach der Installation erscheint der Menüpunkt Taxcel2007 in der Menüleiste der EXCEL-Arbeitsmappe und kann so aufgerufen werden. In der Beispieldatei, die mit installiert wird, sind Beispiele, wie man das AddIn zum Erstellen von Tabellen nutzen kann. Generell geht man so vor, daß man in eine (ausgewählte) Zelle zunächst durch Aufruf des Taxcel-Menüs die notwendige Zellfunktion erstellt und dann je nach Bedarf die eingegebenen Beispielzahlen durch (relative) Zellangaben ersetzt. Diese Zellfunktion kopiert man dann in alle Zellen einer Reihe, wobei EXCEL selbstständig die Änderung der (realiven) Zellangaben durchführt. Um Zellen mit gleichmässig steigenden Werten zu erhalten, in die erste Zelle den gewünschten Anfangswert und in die nächste die Funktion ' =vorangehende (relative)Zelle + Wert ' eingeben und dann in die ganze Reihe kopieren.
Einkommensteuerberechnung ist auch 2012 gegenüber 2010 unverändert
Einkommensteuerberechnung (Grund- und
Splittingtabelle) von 95 bis 2010 für Windows
Bei Martin Hentrich ist das Programm HS Est-Mini (491 kB) in der Version 1995-2010 zum Herunterladen.
Es entpackt sich selbst und berechnet die Einkommensteuer aus dem zu versteuernden Einkommen nach dem Grund- und Splittingtarif. Zusätzlich werden der mittlere und der jeweilige Grenzsteuersatz angezeigt. Ebenso ist ein Taschenrechner integriert.
Programme zur Berechnung der Einkommensteuer bis 2010 in JavaScript 1. Bei www.schmeichel.info findet sich ein Einkommensteuerberechnungsprogramm 1996 bis 2010 von Adolf Schmeichel, das neben der Einkommensteuer nach Grund- und Splittingtarif für alle Jahre auch den jeweiligen Durchschnitts- und Grenzsteuersatz sowie den Solidaritätszuschlag errechnet. Obwohl die Differenz zwischen den einzelnen Steuerzeiträumen seit 1991 nicht direkt angezeigt wird, erhält man schon einen guten Vergleich allein durch die angegebenen durchschnittlichen Steuersätze.
2. Eine Berechnung der Einkommensteuer ab 1991 bietet auch das JavaScript-Programm von Rolf Kamieth, aufzurufen unter javasteuer.htm. Das Programm berücksichtigt Altersvorsorgezulage, Einkommen mit Progessionsvorbehalt (z. B. Krankengeld) und anzurechnende oder vergütete Kapitalertragssteuer. Zum Steuervergleich kann ein zweites Einkommen eingegeben werden.
Programm zur Berechnung der Einkommensteuer bis
2010 mit Java-Applet 1. Wolfgang Heberger stellt auf seinen Seiten einen Einkommensteuer-Tarifrechner (Jahre 2002 bis 2010) zur Verfügung, der u.a. auch den Gewerbesteuer-Meßbetrag (von Einzelunternehmern oder Gesellschaftern einer Personengesellschaft) berücksichtigt (1,8 fache von der Eeinkommensteuer abziehbar), sowie den steuerfreien Teil der Einkünfte nach § 3 Nr. 40 bzw. § 3c II EStG (zur Ermittlung der Kirchensteuer ist der steuerfrei bleibende Teil dieser Einkünfte wieder dem zu versteuernden Einkommen hinzuzurechnen). Des weiteren berücksicht dieser Applet-Rechner auch den Kirchensteuer-Kappungssatz. Einkommensteuererberechnungsprogramme in EXCEL-Mappen
1. Bei der Kunsmann Software-Entwicklung findet man unter www.kunsmann.de ein Einkommensteuer-berechnungsprogramm 1990 bis 2010 als Microsoft Excel 2000 Arbeitsblatt. Das Berechnungsjahr muss man eingeben. Das dazugehörige Makro kann man einsehen (und an seine Bedürfnisse anpassen). Als weitere Version steht auch eine eigenständige Anwendung zur Verfügung. Besonderheit bei Solidaritätszuschlag (bis 920 Euro) wird nicht berücksichtigt.
2. Bei Harry Zingel findet sich ein EXCEL-Programm, das die Einkommensteuer für die Jahre von 1990 bis 2010 gleichzeitig berechnet, mit Ehegatten-Splitting, graphischer Auswertung und Währungsumschaltung DM/Euro. Die errechneten Werte werden miteinander verglichen und die Gesamtentlastung berechnet.
3. Martin Hentrich bietet jetzt ein AddIn zum Download (451 kB) an unter www.taxcel.de (Beschreibung siehe bei Lonsteuerprogrammen für EXCEL). Erstellen von Einkommensteuertabellen 2002/2003 bis 2010 im pdf-Format
Bei digitalproducts.de kann man Anfangs- und Endwert sowie die Schrittweite einer gewünschten Tabelle vorgeben und erhält dann online das Ergebnis (Grund- und Splittingtabelle mit SolZuschlag und sowohl 8% als auch 9% Kirchensteuer) direkt als PDF-Datei zum Ausdrucken.
Inzwischen haben schon einige Kassen ihre Mitglieder informiert, dass man von der Möglichkeit Gebrauch machen wird, einen Zusatzbeitrag zu erheben. Eine Liste dieser Kassen findet man unter Liste. Weitere Informationen unter Krankenkassen-Zusatzbeitrag.
Da dieser Zusatzbeitrag genau wie der allgemeine Krankenkassenbeitrag 2010 steuermindernd berück-sichtigt werden kann, kann man bei einigen der ins Internet gestellten Gehaltsberechnungsprogrammen diesen Beitrag schon eingeben. Ein entsprechend geänderter Programmablaufplan wurde aber noch nicht veröffentlicht. Deshalb kann dieser Beitrag derzeit noch nicht bei der Lohnsteuerberechnung berück-sichtigt bzw. nur im Wege der Einkommen-steuererklärung geltend gemacht werden.